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Horizontal oder vertikal: Bohrmaschinen für jeden Anwendungsbereich

Horizontal oder vertikal – Biesse bietet mit seinem umfassenden Angebot CNC-gesteuerter Bohrmaschinen für jeden Anwender vom Handwerk bis zur industriellen Serienproduktion die passende Lösung.

Mit vierzehn Maschinen präsentiert der breit aufgestellte Anlagenbauer aus Pesaro seinen Kunden zur Herstellung von Platten jeder Größe Spitzentechnologie zum Bohren, Fräsen und Einpressen von Beschlägen. Das Angebot vertikaler Bohrmaschinen erstreckt sich von den Brema-Modellen Eko 2.1 und 2.2 bis hin zur Brema Vektor und eignet sich für jede Produktionsanforderung, unabhängig von der Größe des Unternehmens. Acht Bohrmaschinen decken den Bereich der horizontalen Bearbeitung ab und reichen von den beiden Skipper-Ausführungen 100 und 130 über die Insider bis hin zur FTT und Techno. Einen kleinen Einblick in das Portfolio des renommierten Maschinenbauers im Bereich Bohren verschaffen beispielhaft das horizontale CNC-gesteuerte Bearbeitungszentrum Skipper 100 und die beiden vertikalen Brema-Modelle Eko 2.1 und 2.2.

Die Skipper 100, das Original von Biesse

Der italienische Hersteller konzipierte die leistungsstarke horizontale Maschine speziell für Anwender mit hohen Stückzahlen in der Just-in-Time-Produktion bei Losgröße-1. Das schnelle CNC-gesteuerte Bearbeitungszentrum verarbeitet mit den beiden leistungsstarken, übereinander liegenden Bohrköpfen, die jeweils mit 39 unabhängig ansteuerbaren Spindeln ausgerüstet sind, Platten in den gängigsten Größen. Dabei erreicht das flexible Multitalent mit der Sandwich-Bearbeitung eine sehr hohe Produktivität und eine Bewegungsgeschwindigkeit des Werkstücks von über 100 m/min unter sicheren Bedingungen. Dabei vermisst das Größenerkennungssystem in Echtzeit die exakten Abmessungen der Platte und passt die Bearbeitungspositionen automatisch an. Kontinuierlich weiterentwickelt setzt die Skipper 100 mit ihrem besonders geringen Druckluftverbrauch den Maßstab am Markt. Die Maschine ist individuell an Kundenwünsche anpassbar: zur Verfügung stehen beispielsweise verschiedene Fräs- oder Nutsägeaggregate und riemengetriebene Tische zur automatischen Be- sowie Entladung.

Vertikales Bohren mit den Bearbeitungszentren Brema Eko 2.1 und 2.2

Flexible und umfangreiche Bearbeitungen bei geringem Aufstellmaß ermöglichen die vertikalen Bearbeitungszentren Brema Eko 2.1 und 2.2. Die beiden kompakten und vielseitigen Bohrmaschinen mit kleiner Stellfläche dienen als idealer Einstieg in die automatische vertikale Plattenbearbeitung oder als perfekte Ergänzung zu den Rover CNC-Bearbeitungszentren. Mit den fein abgestuften Aggregaten der Baureihe finden Anwender vom Handwerk bis zu individualisierten Industrieproduktion das passende Modell. Die Unterschiede der Brema Varianten liegen beispielsweise in der Anzahl der Bohrköpfe, der Möglichkeit einer automatisierten Rückführung oder dem Einsatz eines Leim-Dübel-Aggregats. Die Struktur der Maschinen ist entsprechend der optimalen ergonomischen Bedienbarkeit beim Be- und Entladen entwickelt worden. Durch die vertikale Bearbeitung mit den individuell konfigurierbaren Aggregaten entfällt die Positionierung von Werkstück und Sauger, die Rüstzeit reduziert sich auf ein Minimum. Werkstücke bis zu einer Länge von 3,2 m sind leicht zu verarbeiten.

Die flexible Brema Eko 2.1 bietet mit zwei Spannzangen und einem Bohrkopf für Handwerker und Kleinunternehmen oder für die Sonderbauabteilungen von Großbetrieben die ideale Lösung. Sie verfügt mit bSolid über die gleiche Software wie die Rover Bearbeitungszentren und unterstützt diese, wenn die Grenzen der Kapazität erweitert werden sollen. Zudem ist ein Paket für die Bearbeitung empfindlicher Oberflächen sowie ein High-Performance-Paket, welches die Spannzangen mit 110 m/min, statt der standardmäßigen 25 m/min, verfahren lässt erhältlich.

Die leistungsstärkere Brema Eko 2.2 verfügt ebenfalls über zwei Spannzangen und kann mit zwei Bohrköpfe ausgestattet werden. Sie ist wie die kleine Schwester für die “Just in time” Produktion, aber auch für komplexere Bearbeitungen mit höherer Produktivität konzipiert worden. Mit zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten lässt sich das Modell passgenau auf die gewünschten Produktionsanforderungen anpassen. Zusätzlich erreicht die 2.2 durch die Verknüpfung mit einer automatisierten Rückführung zum Bediener oder dem Robotersystem ROS eine deutliche Kapazitäts- und Qualitätssteigerung sowie noch mehr Zuverlässigkeit.

Ausblick

Als progressives Unternehmen wird Biesse diesen Ausblick bald ergänzen: Bis Ende 2022 bekommt das Brema Bohr-Angebot Nachwuchs: „um was es sich genau handelt, dürfen wir noch nicht verraten, aber kleine Schreinereien mit einem geringen Platzangebot und hohem Anspruch dürfen sich auf eine weitere und sehr „kompakte“ Markteinführung mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis freuen“, verrät Brandsalesmanager Nicolas Hamperl.

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